Gruppenselbstmord? Es gab schon mehrmals in Deutschland, und gibt im Ausland des öfteren verabredete gemeinsame Selbstmorde

Literaturhinweis, Donnerstag, 02.02.2017, 20:53 (vor 2249 Tagen) @ Durran5136 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.02.2017, 15:48

Der Massen- oder Gruppenselbstmord ist ein eigenartiges Phänomen, wenn es denn so gewesen sein sollte. Er kommt, insbesondere unter jungen Leuten, in Wellen vor, das erste Mal wurde so etwas ähnliches bezeugt im Gefolge von Goethes Roman 'Die Leiden des jungen Werthers', die Sturm und Drang-Phase (siehe literaturwelt.com 'Sturm und Drang'); in der Psychologie hat sich dafür sogar der Begriff 'Werther-Effekt' etabliert - 'Eine Selbstmord-Epidemie begann ihren unheilvollen Lauf'.

Einen ähnlichen Effekt hatten wir hier schon mal. Aber jeder Gruppensuizid ist anders.

Wer stellt freiwillig ein stinkendes und lärmendes Notstromaggregat in den Raum einer Gartenhütte. Die Abgase brennen in den Augen. Sicherlich tritt auch Kohlenmonoxid aus. Aber alle 6 sollen gleichzeitig umfallen. Niemals.

Das ist in der Tat seltsam. Beim Begriff 'Stromaggregat' dachte ich an etwas leises wie ein Peltier-Element. An ein knatterndes Stromaggregat hätte ich aus denselben Gründen nie gedacht.

Einer der Toten war gelernter Kaminkehrer.

Was ihn dazu befähigt hätte, auch andere, nicht geruchsaufdringliche Kohlenmonoxidquellen zu erschließen. Seltsam. Andererseits:

Das tote Mädchen veröffentlicht kurz vorher auf Facebook ihren Wunsch, an ihrem eigenen Grab zu stehen.

Dies paßt natürlich wieder dazu und aufgrund der ansatzweise geschilderten Auffindesituation kann man auch den 'erweiterten Suizid' hoffentlich ausschließen, der hieße, daß eine Person vorher die anderen betäubt hätte (KO-Tropfen o.ä.) und dann mit in den Tod genommen.

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