Oh Yeah, Race & Kiss The Cloud! > Die neue CA (Cultural Appropriation) / von Hopi

Leserzuschrift, Donnerstag, 02.02.2017, 14:29 (vor 2729 Tagen) @ Yellow++2354 Views

Hello @Yellow++,


danke für diesen ausgezeichneten Beitrag mitten aus dem Schreckenskabinett der allgemeinen Hirnrissigkeiten. Kaum ein Tag vergeht, an dem man kein neues Fremdwort lernen muß. Die kulturelle Aneignung (neudeutsch: Cultural Appropriation) hat definitiv das Rüstzeug zum neuen globalen "TOTP (= Top Of The Pops)" POP-Stern.

Abgesehen davon, daß die Hopi es geradezu befürworten, wenn Menschen aus anderen Kulturen sich das Beste & Sinnvollste daraus aneignen (= von-ein-ander lernen! VERSUS aus-rotten!), sind sie der Meinung, daß nichts auf der ERDE einzelnen Menschen gehören kann, da alle aus dem unendlichen FÜLL-Horn ihrer einzigen & großen MUTTER (Erde) individuell schöpfen. Unter Sonne, Mond & Firmament kann & wird es niemals etwas neues geben, d.h. lediglich permanente Neu-Kombinationen & Neu-Interpretierungen aus allen vorhandenen Ur-Elementen wie: Erde, Luft, Feuer, Wasser, Äther <img src=" />.

Wie es in anderen Dimensionen (Burkhart Heim z.B. fabulierte von 16 verschiedenen) abläuft und vonstatten geht, entzieht sich hopistischen Erkenntnissen und ist das Fachgebiet von Wissenschaftlern sowie über "300 verschiedenen Religionen" auf der Erde, deren Geschäftsmodell es ist die "Seelen der Erdenmenschen" einzufangen & weiter zu verkaufen an > WEN auch IMMER.


Yello * Oh Yeah / PRÄDIKAT: zeitlos <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=6jJkdRaa04g

Yello * The Race / PRÄDIKAT: ohne Worte <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=Y4QbJRAWvRU

Yello * Kiss The Cloud / PRÄDIKAT: episch <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=nCUWRrzfUfE

R a n d a n m e r k u n g e n << (*) >> MAX ERNST betreffend "Hirnrissigkeit ist kein Superlativ" (Lebensdaten, 1967)

Der große Dadaist, Poet, Maler, Bildhauer und Visionär schrieb 1967 seine Lebensdaten auf ein weißes Blatt Papier. Seine vor 50 Jahren aufgeschriebenen Worte haben nichts von ihrem Glanz & ihrer Strahlkraft in 2017 verloren <img src=" />.

L e b e n s d a t e n

Max Ernst wurde anno 1891 als preußischer untertan im Rheinland geboren.

Schwierigkeiten begannen im Vaterhaus, Schule und Gymnasium, als sich im Hirn des Knaben der Glaube einwurzelte, er sei in die Welt gekommen um zu malen. Die Erwachsenen versuchten diese Idee mit Gewalt zu unterdrücken. Der Erziehungsunfug der Erwachsenen war dem Hirn des Knaben nicht gewachsen.

Sich dagegen zu sträuben war für ihn mit einem geheimen Wonnegefühl verbunden. Es hatte für sein späteres Leben eine entscheidende Bedeutung: es erschloß ihm fast unbegrenzte Möglichkeiten, unter gleichgearteten Menschen, unter vogelfreien Engeln und Teufeln; herrliche Freunde zu finden, wo immer auch sein Schicksal und die Weltereignisse ihn verschlugen.

Daraus erklärt sich die sogenannte "Vielseitigkeit" in seinem Schaffen.

Ein Maler mag wissen was er nicht will. Doch wehe! wenn er wissen will, was er will! Ein Maler ist verloren, wenn er sich findet. Daß es ihm geglückt ist, sich nicht zu finden, betrachtet Max Ernst als sein einziges "Verdienst".

Mit karnevalistischen Kulturgrüßen,
an die neue alte kulturelle Aneignung,
im Volksmund genannt *Cultural Appropriation*,

Hopi

N a c h v i d e o s i e r t ... :-)

Max Ernst * Mein Vagabundieren, meine Unruhe

https://www.youtube.com/watch?v=VSFghfyBaAo

Max Ernst * Kleine Werkschau

https://www.youtube.com/watch?v=bAvGrL1ENOk


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