Hirnrissigkeit ist kein Superlativ: Nach der „Political Correctness“ geht es mit „Cultural Appropriation“ weiter.

Yellow++, Donnerstag, 02.02.2017, 11:34 (vor 2630 Tagen)3858 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.02.2017, 11:38

Hallo Forum.

Kulturelle Aneignung (neudeutsch: Cultural Appropriation) ist die nächste Stufe des sinnlosen Kulturkampfes gegen den weißen Westen. Eine Beschreibung der Verbote, die beim Verstoß gegen die kulturelle Aneignung aufkommen, zeigt der folgende Artikel bei der Basler Zeitung auf:

Es tut mir ja so leid

Anmerkung: Das Foto mit dem Indianerkostüm ist etwas kitschig. Man sollte die Ausführungen des Artikels trotzdem lesen, um sich Tragweite der „Cultural Appropriation“ bewusst zu werden.

Die Folgen dieses Kalk-68er Schwachsinns sind die Behinderung der Verständigung zwischen den Kulturen und die Eskalation in der Konfrontation. Es können bei diesem Ansatz auch keine geeigneten Grenzen gezogen werden. Durften beispielsweise die Beatles nicht die Sitar verwenden? Die internationale Küche setzt sich nur aus solchen Aneignungen zusammen. Darf man nicht mehr chinesisch essen gehen? Dürfen Mohammedaner Smartphones haben? Mit dem Verbot der kulturellen Aneignung kann nur Willkürmechanismus der Unterdrückung der weißen Rasse betrieben werden. Mehr als dieses wird damit von den Befürwortern der „Cultural Appropriation“ nicht verfolgt. Das Dasein der Menschheit wird von der Konkurrenz und der Vermittlung (Weitergabe in die nächste Generation) von Kulturtechniken betrieben. Damit ist „Cultural Appropriation“ alles andere als eine moralische Instanz.

--
Mit Grüßen
Yellow++

Les Brigandes - Jeanne d'Arc (Ich fand ein Schwert)
Enchanter - Dragon Age Inquisition (Gingertail Cover)


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung