The Man in the High Castle - Folge 42

Ashitaka, Dienstag, 31.01.2017, 16:03 (vor 2727 Tagen) @ DT6531 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 31.01.2017, 16:41

Hi DT,

aber Donald Trump hat doch in Wirklichkeit keine Ahnung von dem, worüber er die letzten Tage Verordnungen erteilte. Er hat gerade soviel Zeit, dass er sich nach dem Aufstehen seinen Terminkalender ansehen kann und sich von Teleprompterinterview zu Kopfhörer-im Ohr-Wirtschaftsrunden mit dem Tony Stark der staatsgeförderten Aufbruchstimmung schleppen kann. Trump ist nur ein Schauspieler, so wie alle Präsidenten vor ihm, mal besser, mal schlechter. Die Politik ist von Beratungsgesellschaften, von Ausarbeitungen und Einflussnahmen der Kanzleien der Militär- und Finanzbranche abhängig, nicht von dem Zirkustheater im und um das Weiße Haus herum. Eine Willenszentrale, die gab und gibt es nicht, gibt's nur in den Medien (da Ereignisse im System ansonsten nicht nachvollziehbar).

Trump war nötig, um das Land in einen nach Rechts und Links ausschlagenden Chaosmodus zu überführen, sowie dazu da, die den Dollarraum in den nächsten Monaten und Jahren sehr stark schwächenden Vertrauensverluste erklärbar und nachvollziehbar zu machen. Und das tolle, damit einhergehend wird die derzeit schwache Exportsituation der USA demnächst stark verändert. Da lass ich auch gerne über mich lachen, so wie es der Samurai gerne tut.

Ich sage voraus, daß die Militärs Trump aus dem Amt putschen und dann den
Vizepräsidenten installieren.

Schauspieler A gegen Schauspieler B austauschen, beide nur dazu da den Eindruck einer nicht von Einfluss nehmenden Netzwerken produzierten und von den Beratungen / Scriptvorlagen der Schauspieler unabhängigen Machthaltershow zu simulieren.

Bin hier grade im Trumpland (CA) und die Masse an Widerstand ist
eindrucksvoll. Im TV wird schon diskutiert, wie man ihn unter Kontrolle
bekommt.

Scheingefechte, Irreführungen und Festhalten an der Simulation. Eine Mauer übt halt duffte Faszination aus, unabhängig davon ob bereits klar und deutlich ist, dass die Finanzierung mangels Einstimmigkeit und Jahrzehnte in Anspruch nehmender Klärung von Rechtsfragen unmöglich und bis zur Fertigstellung längst politisch (reaktionär) uninteressant ist.

Und zum Thema Einreiseverbot reichen 1-2 Kameras und ein Fünfjähriger aus, um darüber hinwegzutäuschen, dass unter Hauptdarsteller Obama in genau diese Richtung gearbeitet wurde. In Syrien dieselbe Fortsetzung, Flugverbotszone und weitere Teilnahme an der militärindustriellen Absatzkurbel.

Heute hat er einfach mal so seine Justizministerin Yates gefeuert, weil
sie sich seinem ungesetzlichen Executive Order mit dem Einreisebann für
Moslems aufgrund ihrer religiösen Orientierung entgegengestellt hat.

Ohne diese Dame läuft natürlich alles anders, besser, weil eben angenommen wird, dass Trump die Fäden ziehen will. Er will doch nur seinen Text ablesen und die Interviews mit den US-Sendern über die Great People hinter sich bringen, seine amazing people loben. Mehr will er wirklich nicht. Mehr kann er als eine Person mit maximal 5 Minuten Zeit für ausführliche Gedanken gar nicht. Stell's dir vor wie sein Unternehmen, Kompetenzteams wohin das Auge reicht. Und dahinter, auf die Beratungsebene blicken die wenigsten, würden sich wundern, dass chinesische und amerikanische Interessen von ein und dem selben Kanzlei vertreten werden. Vom BIG DATA und dem Umsatzpotential dieser ganzen Landschaft ganz zu schweigen. Das Treffen mit der britischen Lady hat diese ganze Umherredung doch wohl klar und deutlich gemacht. Sie spielen Theater, um darüber hinwegzutäuschen, dass die Fäden im Hintergrund durch die Beratungslandschaft / Kanzleien der politischen Lager und Staatsvertretungen gezogen werden.

Die Frage ist, wie weit ein Präsident und eine Clique gehen können,
bevor das System und die Bürger ihn stoppen.

Das System läuft. Trump stört niemanden, sondern er macht genau das, was er tun soll: Chaos auf der Regierungsebene simulieren und dadurch demnächst auch in den tieferen Ebenen der politischen Landschaft chaotische Handlungen verursachen (das Gefühl eines Machtvakuums für sicherheitspolitische Weichenstellungen erzeugen). Das Land muss geschüttelt werden, sonst klappt das nicht mit den Beschlüssen auf Bundesebene. Und sonst ist die international wichtige Argumentationskette für den so dringend benötigten Wertverlust des Dollars auch unvollständig. Höchstkurse in USD vorprogrammiert.

Der derzeitige Hauptdarsteller Donald Trump macht es doch schon klar:

Trum nervt der zu teure Dollar

Allerdings wird im Fernsehen auch mehr über
den Widerstand berichtet. Bei uns wird der Widerstand in Dresden diffamiert
und es wird fast nicht mehr über Demos berichtet bzw. es wird von
Rechtspopulisten gesprochen. Es war unklug von Trump, die Medien gegen sich
aufzubringen. Sie schlagen natürlich jetzt massiv zurück.

Quatsch. Die werben doch nur für ihn und das Chaosprogramm, welches gewünscht wird. Das Interview mit Trump z.B. hat ihm aufgrund der professionellen Unterbrechungsversuche und Wortumdrehungen unheimlich viel Zuspruch gebracht (that's my leader!). Nur weil über das TV-Theaterspiel eines Präsidenten im TV schlecht geredet wird, bedeutet dies eben nicht, dass das lauschende Publikum sich deshalb nicht mit ihm identifiziert. Die meisten finden es doch geil, dass Trump sich so aufspielt, dass es so wirkt als werde "The Man in the High Castle" nun endlich Realität. So wirkt es halt, als sei mit seiner Wahl eine Unberechenbarkeit und Ohrfeige für die Medien gewählt worden, als stehe durch seine Führung die Heilwerdung und Parasitenbefreiung bevor.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


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