Was hat das Christentum mit Jesus zu tun?

Mephistopheles, Freitag, 27.01.2017, 15:35 (vor 2673 Tagen) @ nereus2629 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 27.01.2017, 16:33

Er predigte den Glauben an eine andere Welt (himmlisches Jerusalem) und
die Priester kümmerten sich um die Einhaltung von kleinkarierten
„Paragrafen“, welche vor allem zum irdischen Heil führen sollten.
Hier gerieten Geist und Materie – beides menschliche Komponenten - in
Konflikt miteinander.

Jesus ging von einer Naherwartung des Himmelsreichs aus. Er dachte somit nicht im entferntesten an eine Organisation bzw. Kirche.
Er richtete seine Botschaft auch explizit an Juden, die aber zu der damaligen Zeit bereits über die ganze Welt verstreut waren.

Wenn man jetzt noch hört oder liest, daß israelische Archäologen nur
eine Zeit bis max. 700 vor Christus historisch halbwegs nachweisen können
und der Rest im Dunkel der Zeiten liegt, sowie zahlreiche Geschichten der
Thora sonderbare Ähnlichkeiten mit sumerischen Aufzeichnungen aufweisen,
dann dürfte ein klein wenig Licht ins Dunkel fallen.
Gestalten wie Abraham, Moses und auch König Salomon mag es gegeben haben
oder sie wurden während der Babylonischen Gefangenschaft bzw. danach aus
anderen „Persönlichkeiten“ transformiert.

So sind z.B. Kain und Abel nicht zwingend als lebende Personen zu
identifizieren sondern eher als Symbol für das gläubige und ungläubige
Israel zu interpretieren, dessen Weg schon lange vorgezeichnet war und
offenbar noch ist.
Trotz des Brudermordes schützte Gott Kain lt. AT und prophezeite ihm und
seinen Nachkommen eine Zukunft.

Er nahm also Stellung für Bauern und Eigentum gegen die Hirten.
Nomaden kennen kein Eigentum, sondern nur Habe. Bauern dagegen benötigen Eigentum, um wirtschaften zu können.

Der Abel-Strang könnte zu Jesus und seinen Anhängern führen.
Es geht um eine helle (geistige) und dunkle (materielle) Seite von
Menschen, Nationen usw., die sich zunächst voneinander entfernt, aber
irgendwann wieder zusammen findet.

Nein, es geht um den Konflikt zwischen Nomaden und Bauern, der erste Klassenkrieg, den die Geschichte überhaupt kennt.

Daher haben die Päpste auch immer wieder vor einer Judenverfolgung
gewarnt, andererseits aber auch auf Abgrenzung von den Christen bestanden.

Man kann zu den Juden stehen wie man will, aber sie haben die Zeiten
überdauert und alle anderen großen Kulturen aus dem Feld geschlagen.
WARUM?

Um das zu begreifen (oder besser zu erahnen), muß man sich zwangsweise
mit Religion beschäftigen.

Nein, sondern mit Matrilinearität versus Patrilinearität und einer rassistischen Fortpflanzungslehre. Das Judentum vererbt sich matrinlinear.

Und eines kann ich recht verläßlich sagen.
Danach hat man noch mehr Fragen als zuvor. [[zwinker]]

mfG
nereus

Gruß vom Bringer der Erleuchtung
Mephistopheles


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