Zeit, Geld, Ursprung

Rybezahl, Dienstag, 24.01.2017, 15:37 (vor 2736 Tagen) @ software-engineer3180 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 24.01.2017, 15:44

Hallo,

zunächst, das wollte ich schon länger mal sagen, gilt es (noch) einen Unterschied zu machen zwischen "Online" und "Print". Das sind oft ganz unterschiedliche Redaktionen. Dann einige wenige Aspekte, die mir zwischenzeitlich durch den Kopf gingen:

Zweitens, angefangen bei "Online", da weniger Zeit und Geld, beschränken diese sich auf Presseagenturen. Was da noch an Recherche stattfinden mag, weiß ich nicht. Aber ich gehe mal davon aus, dass das kaum stattfindet. Das heißt, vorgekaute Inhalte werden übernommen.

Drittens, "Print", bedingt durch die immer kleiner werdenden Gewinnmargen

- was einerseits am debitistischen Prozess selbst liegt, andererseits auch daran, dass sich immer mehr Menschen von den 'schon länger hier publizierenden Medien' abwenden (wobei auch hier die Frage: liegt es an einer vermeintlichen politischen Agenda, oder am debitistischen Prozess?) -

findet auch hier immer weniger (tiefgründige) Recherche statt.

Und viertens, mit Verlaub, kommen mir gerade die "Elite-Journalisten" immer abgehobener vor. So ähnlich wie bei den Grünen, ein reines "Verrentungs-Milieu" mittlerweile. Jedenfalls, was "die Großen" angeht.

Wobei aber hier auch die Frage nach dem Ursprung des Journalismus zu stellen ist und der Anspruch darauf, diese hätten immer die Wahrheit zu berichten (welche denn bitte?), nicht vielleicht doch nur ein Wunschtraum ist, abgesehen davon, dass "die Presse" immer nur einen (oder "seinen") Ausschnitt der Realität publizieren kann ('Wann immer du etwas sagst, sagst du denn Rest der Welt nicht').

Gruß
Rybezahl.

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