Vermögen, Freiheit, Steuern

software-engineer, Mittwoch, 18.01.2017, 22:06 (vor 2735 Tagen) @ SevenSamurai4343 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 18.01.2017, 22:27

In dem betreffenden Dokument kommt das Wort "Vermögen" sowohl als Substantiv als auch als Wortteil genau 22 (nach anderer Zählart 24 mal) mal vor.

Gemeint ist dabei immer das "Vermögen der Anderen".

Es wird bezeichnenderweise auch nicht unterschieden zwischen Individual-Vermögen und Kollektiv-Vermögen (etwa im ethnischen, historischen Sinn oder im Sinn einer Sippe oder Familie). Es scheint, dass die Linke den Vermögensbegriff grundsätzlich individualistisch und kapitalistisch definiert. Eine solche Definition wird aber nicht explizit ausgesprochen, sondern unterschwellig - weil ideologisch a priori vorausgesetzt - als gegeben hingenommen. So könnte man auch einen Gottesbeweis hinbekommen: Gott existiert, weil wir Gott in unserer Definition als existierend voraussetzen.

Die Milchmädchenrechnung "Mehreinnahmen im Jahr: X Milliarden Euro" ist omnipräsent (ebenso wie das Wort "Steuern") und zeugt von der Naivität der Schreiber als auch derjenigen, die das glauben.

Besonders interessant ist bei solchen Programmatiken immer, was auf schwammige Weise und suggestiv mit "UND" verknüpft wird: "Für eine soziale Offensive für Alle und eine solidarische Einwanderungsgesellschaft."

Das Wort "Freiheit" (Vorkommen im gesamten Dokument: 34 mal) wird in sinnentfremdenden Verknüpfungen ("Lehr- und Lernmittelfreiheit"), nie aber im individuellen Sinn als Wert erwähnt. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Begriff der Freiheit in dem Dokument ausschließlich auf eine sinnentfremdende und manipulative Weise verwendet wird.

Das Wort "Steuern" kommt insgesamt 33 mal vor, wird aber semantisch sehr viel konkreter als der Begriff "Freiheit" verwendet.

Hier ist übrigens eine Wortwolken-Analyse des Textes:

[image]

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Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.


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