PLC-Strahlung

Efímera, Montag, 16.01.2017, 22:47 (vor 2704 Tagen) @ Konstantin5271 Views

Hallo Otto,

Also, verdamm die Handys nicht gleich, sondern nutze sie mit Verstand!


Ich verdamm die doch nicht, ich brauch sie einfach nicht.
Und in meinem Garten will ich sie nicht aus mehreren Gründen:
- Die Bienen sollen vor dem e-Smog geschützt werden
- Die Teilnehmer der Gartenführung sollen hören und ganz da sein UND
eben NICHT erreichbar sein in Dauerbereitschaftsstellung
- ein Klingeln würde die Gruppe und die Aufmerksamkeit schwer stören.

Im Übrigen dürfen Besucher im Garten keine Fotos machen. Sie sind
eingeladen, mit Herz und Seele wahr-zu-nehmen.

Unsern Garten kannste ganz grob mit einem Zen-Kloster vergleichen. Da
stört ein Handyklingeln auch so was von extrem, oder ist das nicht
vorstellbar?

Oder mach die Amateurfunkprüfung, da haste dann eine Handfunke mit FM
Analog im 2 m oder 70 cm Band; geht prima über das nächste Relais!


Ja, das habe ich schon überlegt, ist nur in der Prioritätenliste ganz
weit unten.
Interessanter wäre jedoch Training von nicht-technischer
Gedankenübertragung.
:)

Viele Grüße
Konstantin

Also, wenn der Otto Funkamateur ist, ist er sicherlich auch Mitgleid im DARC, bekommt die cq-DL und hat die anhaltenden wütenden Proteste bezüglich der PLC-Technik gelesen. PLC verbreitet Hochfrequenz über ungeschirmte Kupferleitungen und verstrahlt im grossen Umkreis der gesamten Nachbarschaft Bereiche der Amateurfunkbänder, und nicht nur das. Die Bundesnetzagentur legt derartige Anlagen still, wenn eine entsprechnde Anzeige eines Betreibers einer gestörten Funkstelle vorliegt. Das betrifft auch medizinische Geräte im 70 cm Band: In mehrern Länders ist der Betrieb untersagt.

Zur Gleichstrommodulation. Mit gepulstem Gleichstrom machst du gar nichts, das wäre AM, das brummt bestenfalls. Nur mit Hochfrequenz ist ein demodulierbares Signal zu bewerkstelligen, und je höher die Frequenz, um so öfter lässt sich der Zeitintervall zerstückeln, das sind dann die Pulse, einige zigtausend Pulse pro Sekunde. Jeder Abschnitt ein Übertragungskanal, den man separat digital moduliert, amplitudenmoduliert, frequenzmoduliert und durch Phasenverschiebung moduliert, alles in Einem bei jedem Phassendurchgang. Das gibt Unmengen an Daten und mit keiner anderen Modulationsart ist es möglich, grosse Datemmengen mit so kleinen Leistungen per Funk zu übertragen. Mobilgeräte senden mit Minileistung, die nur dann erhöht wird, wenn mangelnde Feldstärke dies erfordert. Schon wegen der Akkus.


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