> Das Geldwesen – verantwortlich für Blüte und Niedergang der Kulturen.
> Die Tempel Griechenlands, die Kathedralen des Mittelalters, die Sixtinische Kapelle
> und die Bilder der Impresssionisten – ohne Geld hätten diese Kunstwerke nicht entstehen können.
Hallo Geldseite,
Diese Werke und Gewerke braucht kein Mensch in einer natürlichen Umgebung. Nur wirtschaftende Sklavengesellschaften brauchen sowas.
> Wo immer das Geld auftaucht und in Gebrauch genommen wird,
Geld taucht nicht einfach auf, es entsteht, wenn Menschen per Waffengewalt zu Tribut-Sklaven abgerichtet werden. Geld ist Schuld und Zwang.
> entwickeln sich Handwerk und Künste; der Mensch erhebt sich über die Bedürfnisse
> des Alltags und schafft Werke, die Generationen überdauern.
Alles eine Folge einer mit Gewalt erzwungenen Begleichung der Abgabeschuld zu Handen der Zwingherren.
> Die Entwicklung des Geldwesens, dies die These dieses Buches, ist eine
> entscheidende Vorbedingung für Blüte und Niedergang der Kulturen.
Hier im DGF sind wir wesentlich weiter. Die Vorbedingung aller Vorbedingungen ist die Installierung der organisierten Gewalt über Tributsklaven anstelle der solidarischen Gemeinschaft von Menschen. Kurz: Sklaven statt Menschen.
> Karl Walker, Geldhistoriker, zeigt dies anhand einer Unmenge von Episoden
> und Beispielen aus dem Alltagsleben.
> Seine Untersuchung führt zu Ergebnissen, die viele überraschen werden,
> etwa dem, daß das 13. Jahrhundert, der Höhepunkt der Gotik,
> die glücklichste Epoche in der Geschichte der Menschheit gewesen sei.
Der hat sie offenbar nicht alle. Das ist die Umwertung aller Werte. Solcher Schwachsinn überrascht mich tatsächlich immer wieder, auch wenn ich mittlerweile abgehärtet bin von der ewig gleichen Propaganda der Apologeten des zwangssolidarischen, ewig kriegerischen Tributkollektivismus. Glückliche Sklaven! So ein Scheixx!
Vergleichsweise glücklich ist man ausserhalb der kollektivistischen Gesellschaft der Unterwerfung: in nichtmissionierten Solidargemeinschaften (Blutsgemeinschaften) in der Natur, aber ganz bestimmt nicht als domestizierter Arbeiter und von Zwingherren gezwungener Wettstreiter im ewigen Krieg.
> Mannigfache Erzeugnisse in natura gleichwertig zu tauschen, ist eine unlösbare Aufgabe.
> Da die Aufgabe aber einem Bedürfnis entspricht und somit doch vernünftig ist,
> muß es auch eine vernünftige Lösung geben.
Bedürfnis? Ein Bedürfnis ist es nur dort, wo es Zwingherren gelungen ist, Solidargemeinschaften mit Gewalt zu zerschlagen. Bei intakten Gemeinschaften, die der Missionierung bis dato entkommen sind, interessiert das keine Sau.
> Diese Lösung fand und entwickelte der Mensch in dem merkwürdigen Ding, das er “Geld” nennt.
Kompletter Blödsinn. Geld entsteht durch die 'Schuld ex nihilo', und ex nihilo bedeutet: ohne freiwilligen Kreditkontrakt, nämlich durch Waffengewalt.
> Seit den ältesten Zeiten haben mancherlei Dinge als Geld gedient,
> von denen wir viele heute nicht mehr als Geld betrachten können;
> Vieh, Muscheln, Häute, Sklaven und Metalle allerArt wurden zeitweise nicht
> wegen ihrer unmittelbaren Verwendbarkeit, sondern wegen der Möglichkeit
> des Weiter-Tauschens gegen die wirklich begehrten Dinge angenommen.
Das Tauschparadigma der Mickeymouse-Oekonomen und -Historiker wurde in diesen Foren längst gründlich im Abfallkübel des Geschichtsrevisionismus der Dozenten der Herrschaft entsorgt, und das aus gutem Grund!
> Damit wurden sie zu einem Zwischenglied im Handel, das den Tausch vermittelt, zum Gelde.
> Daß in dieser Entwicklung die Edel-Metalle sehr bald den Vorrang einnahmen,
> versteht sich von selbst.
Von selbst versteht es sich nur für diejenigen, die um den Wert des Metalls als Rohstoff für die Waffen der Zwingherren wissen. Das ist hier das einzige, was sich von selbst versteht.
> Schon bei den Assyrern und Ägyptern war das gestückelte Hacksilber bekannt,
> das nichts weiter war als ein Stück von dem Gußkuchen des geschmolzenen
> und in Wasser gegossenen Metalls. Von hier aus führte ein gerader Weg
> zur gleichbleibenden Stückelung; Stangen, Ringe, Barren, gestempelte Barren,
> geprägte Münzen folgten.
Die Waffe, die organisierte Gewalt gegen innen und aussen mit dem Krieg als Vater aller zivilisatorischen Dinge kommt hier erschreckenderweise überhaupt nicht vor, und wer dies aussen vor lässt, der lässt den Kern des Wirtschaftens aussen vor.
Nur wo sich die Menscheit als Mafia (Erwirtschaftung von Schutzgeldern) organisiert, wird arbeitsteilig gewirtschaftet (Arbeitssklaven-Ethos), und nirgends sonst.
> In der Geschichte des Münzwesens gelten die Lydier als die Erfinder der Münze.
> Ihre Münzen bestanden aus einer Legierung von Gold und Silber.
> Der außerordentlich ergiebige Goldbergbau der Lydier war ja auch die Grundlage
> für den sagenhaften Reichtum jenes Königs Krösus, der im 6. Jahrhundert vor Christus lebte,
> damals aber bereits ein hochentwickeltes Geldsystem in seinem Lande hatte.
> Wo immer das Geld erstmalig auftrat,
'Auftrat', wenn ich das nur schon lese!
> erwachten wie nach einer zauberhaften Berührung die schlummernden Kräfte des Neuen
Da ist nichts zauberhaftes dabei für jeden, der den Ursprung der supragemeinschaftlichen Arbeitsteilung (Sklaverei) begriffen hat: patriarchaler Gewalteinsatz.
> taten sich ungeahnte Quellen der Wohlfahrt und des Reichtums auf,
> Handwerk und Künste entwickelten sich, und der Mensch erhob
> sich über die Bedürfnisse des Alltags und machte sich an Werke,
> die Generationen überdauerten.
Mit Wohlfahrt hat Reichtum nichts zu tun. In sogenannten Wohlfahrts- und Reichtumsgesellschaften herrscht ewig wiederkehrendes Massenelend, nebst Krieg, da ein erzwungener Exponentialwachstums-Kollektivismus bekanntlich per se ein kettenbriefartig wucherndes System ist, das zum vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
> Wo aber das Geld wieder verschwand, da zerfiel der Bau der Kultur,
> weil das Fundament der Arbeitsteilung sich auflöste.
Komisch, gell!
> Um die Mitte des 7. Jahrhunderts v. Chr. wurden auf der Insel Mykene
> die ersten Münzen Griechenlands geprägt.
> Jetzt brauchte das Silber des Händlers nicht mehr geprüft und gewogen zu werden,
> jetzt konnte man fertig geprägte Stücke zählen und damit rechnen.
> Vor dieser Zeit war auch in Griechenland das Vieh das gebräuchlichste
> Tauschmittel “Geld”.
Geld tauscht nicht. Geld (Schuld) kauft.
> In den Gedichten Homers ist die Münze noch unbekannt, weshalb alle Werte
> immer am Rind gemessen werden – die goldene Rüstung des
> Glaukos ist 100 Rinder wert; und Laertes bezahlt Eurikleia
> mit 20 Rindern (s. F. Müller-Lyer: Phasen der Kultur, München 1929, S. 250 ff).
> Töchter waren zu diesen Zeiten wertvoll, weil sie Rinder einbrachten,
> wenn sie einen Mann fanden; Söhne dagegen machten Kosten.
Da sieht man mal, was für ein Irrsinn mit der Viehzucht und dem Patriachat (Zucht und Züchtigung von Vieh und Mensch) ins Land zog und sich nach und nach wie eine Epidemie mit immer neuen Auf- und Untergängen über den gesamten Planeten verbreitete, bis wir nun soweit sind, dass die Zivilisation nun erstmals global vor dem Aus steht.
Ich empfehle die Konsultation der Sammlungen und des alten Forums. Nur ein paar Zitate daraus.
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=250729
> Schon war es soweit, daß auch die Kriegsführung vom Gelde abhing.
Kriegführung hing seit jeher vom System Herrschaft und Unterwerfungsgesellschaft ab:
In vorstaatlichen Epochen kein Krieg und keine organisierte Gewalt gegen Artgenossen.
> Die Griechen müßten keine Menschen gewesen sein, wenn sie durch ihren
> Aufstieg nicht übermütig und maßlos geworden wären.
Masslos wird man erwiesenermassen nicht als Mensch (Solidargemeinschaft), sondern als Tributbürger im Wettstreit des Hyperkollektivs, und in dieser Funktion ist man nunmal nicht Mensch, sondern eben Tributbürger, Sklave, Mafioso.
Beste Grüsse
Zara --- "Staat nenne ich's, wo alle Gifttrinker sind, Gute und Schlimme: Staat, wo alle sich selber verlieren, Gute und Schlimme:
Staat, wo der langsame Selbstmord aller – »das Leben« heißt." |