- Malik sieht Lösung der aktuellen Krise mit Bezug auf Debitismus und Elliott - zip, 23.08.2011, 10:25
- Das ist die Mutter aller Fragen, @zip - Zarathustra, 23.08.2011, 10:54
- Das werden wir nicht mehr feststellen - Dieter, 23.08.2011, 11:03
- Doch - Morpheus, 23.08.2011, 11:14
- zur Fallhöhe - Dieter, 23.08.2011, 11:51
- Schleche Bezeichnung: Fallhöhe - Morpheus, 23.08.2011, 12:22
- Leuts, irgendwann geht's abwärts! Die Frage nach der Fallhöhe ist doch rein akademischer Natur! mT - day-trader, 23.08.2011, 12:25
- Ja, Flexibilitaet geht bei solchen Veraenderungen ueber alles - Highroller, 23.08.2011, 20:23
- Wenn die Kommunikation und der Strom weg ist - Zarathustra, 23.08.2011, 12:46
- Fallhöhe - deshalb Alternativen suchen - Dieter, 23.08.2011, 17:07
- Genau Dieter, du hast sie für dich persönlich wirklich optimal und vorbildlich verkleinert - Morpheus, 23.08.2011, 18:53
- und das beste daran - Dieter, 23.08.2011, 19:18
- "Kein Strom? kein Problem" - Zarathustra, 23.08.2011, 22:56
- Pyrenäen - Dieter, 23.08.2011, 23:38
- Genau Dieter, du hast sie für dich persönlich wirklich optimal und vorbildlich verkleinert - Morpheus, 23.08.2011, 18:53
- Fallhöhe - deshalb Alternativen suchen - Dieter, 23.08.2011, 17:07
- zur Fallhöhe - Dieter, 23.08.2011, 11:51
- Doch - Morpheus, 23.08.2011, 11:14
- Danke @ Zara - zip, 23.08.2011, 11:03
- Das werden wir nicht mehr feststellen - Dieter, 23.08.2011, 11:03
- Kann mir jemand bei der 200 Jahre-Regel helfen? - Highroller, 23.08.2011, 11:30
- Witzbold - moneymind, 23.08.2011, 12:54
- knapp daneben ist auch voll vorbei. - Cascabel, 23.08.2011, 13:07
- Es gibt keine wissenschaftlich nachweisbaren 200-Jahreszyklen - Francisco d'Anconia, 23.08.2011, 14:36
- höhere Ordnung handelnder Organismen - Dieter, 23.08.2011, 17:30
- Goldener Schnitt - Fibonacci-Zahlen - Francisco d'Anconia, 23.08.2011, 18:21
- warum? - Dieter, 23.08.2011, 19:13
- Konsumentenpreise England, langfristig - Elli, 23.08.2011, 20:40
- Jetzt mit dem Dow gefertigt - Dieter, 23.08.2011, 23:10
- Konsumentenpreise England, langfristig - Elli, 23.08.2011, 20:40
- warum? - Dieter, 23.08.2011, 19:13
- Goldener Schnitt - Fibonacci-Zahlen - Francisco d'Anconia, 23.08.2011, 18:21
- Humor - Menschenkind, 23.08.2011, 20:18
- Ja, und der Witz dabei ist, dass diese Zufalls-Esoteriker - Zarathustra, 23.08.2011, 21:02
- Zufall in der Ökonomie - Francisco d'Anconia, 24.08.2011, 04:12
- Ergänzung - Link zum zuerst genannten Werk - Francisco d'Anconia, 24.08.2011, 04:29
- Wusste ich's doch, Francisco d'Anconia - Zarathustra, 24.08.2011, 08:25
- Zufall oder nicht? - Menschenkind, 24.08.2011, 17:27
- Das gehört eingerahmt und übers Sofa gehängt - Kurt, 24.08.2011, 17:38
- Coole Idee; mach' ich. Danke, Kurt ;-) (oT) - Menschenkind, 24.08.2011, 17:44
- Oh, dann sind das ja schon zwei Sofas über denen das hängt ;) (oT) - Kurt, 24.08.2011, 17:47
- Coole Idee; mach' ich. Danke, Kurt ;-) (oT) - Menschenkind, 24.08.2011, 17:44
- Kritik am Debitismus - Francisco d'Anconia, 25.08.2011, 15:42
- Diese Kritik verfängt nicht, und ich erkläre Ihnen, warum. - Menschenkind, 25.08.2011, 17:08
- Das gehört eingerahmt und übers Sofa gehängt - Kurt, 24.08.2011, 17:38
- Re: Der Grund von Allem, auch des Wachstums - AndreL, 23.08.2011, 22:27
- Bestimmte Dinge kann man wissen. - Menschenkind, 24.08.2011, 17:42
- Respekt, konvex ausgepresst - Kurt, 24.08.2011, 17:52
- Re: Wissen und Prophezeien - AndreL, 24.08.2011, 21:43
- wirtschaftswissenschaftliche Realitäten, und ein Traum - Menschenkind, 25.08.2011, 16:21
- Bestimmte Dinge kann man wissen. - Menschenkind, 24.08.2011, 17:42
- höhere Ordnung handelnder Organismen - Dieter, 23.08.2011, 17:30
- Es gibt keine wissenschaftlich nachweisbaren 200-Jahreszyklen - Francisco d'Anconia, 23.08.2011, 14:36
- knapp daneben ist auch voll vorbei. - Cascabel, 23.08.2011, 13:07
- Das ist die Mutter aller Fragen, @zip - Zarathustra, 23.08.2011, 10:54
Zufall oder nicht?
Hallo Francisco,
> Nun, ich finde den Sachverhalt weder belustigend noch erschreckend, ich
> sehe es nach wie vor emotionslos realistisch.
Welchen Sachverhalt genau meinst Du?
a) "Namhafte Makroökonomen vertreten öffentlich die Auffassung, Wirtschaftswachstum entstehe aus Zufallsbewegungen." ... Diesen Sachverhalt finde ich heute noch belustigender als gestern; und habe bereits Bauch- und Wangenweh davon.
b) "Jemand bringt im offiziellsten debitistischsten Internetforum die unter c) genannte These in die Diskussion ein." ... Diesen Sachverhalt finde ich heute allerdings auch nicht mehr so wahnsinnig belustigend, da die darin enthaltene Komik doch etwas oberflächlich-flach war. Meine dahingehende gestrige Bemerkung war tatsächlich etwas niveau-arm; sorry dafür.
c) "Wirtschaftswachstum entsteht aus Zufallsbewegungen." ... Bei allem Respekt, aber das ist alles mögliche, bloß kein Sachverhalt. Es ist genau genommen noch nicht einmal eine Aussage, die falsch oder wahr sein könnte und im zweiteren Falle dann einen Sachverhalt beschriebe. Es sind vier Wörter ohne jeden Sinnzusammenhang. Dazu weiter unten mehr...
d) Es gibt da aber tatsächlich einen Sachverhalt, den auch ich weder belustigend noch erschreckend finde, sondern nach wie vor emotionslos realistisch sehe; und zwar den folgenden:
"Nach der Beseitigung der vorökonomischen Solidaritäts- und Redistributionspflichten und -strukturen durch eine Bürgerliche Revolution werden diese durch ökonomische Strukturen und das Prinzip von Eigenverantwortlichkeit ersetzt. Die hierdurch entstehenden Freien Eigentümer sind nun gezwungen, ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften, in dem sie ihr Eigentum bewirtschaften. Dazu produzieren sie Waren, um diese auf dem Markt zu verkaufen; dies können sie aber nur, indem sie die Produktion (vor-)finanzieren. Hierbei entstehen Geld und Zins, wobei das zur Tilgung der Zinsschuld erforderliche Geld aber niemals existiert, sondern jeweils aus neuen (wiederum zinsbelasteten) Kreditkontrakten geschöpft werden muss. Daher steigen die gesamtwirtschaftliche Schuldensumme sowie die "Geldmenge" permanent an, d.h. die Wirtschaft wächst."
So in etwa "entsteht" nämlich "Wirtschaftswachstum". Wer diese Zusammenhänge unter dem Begriff "Zufall" subsummieren möchte, kann das natürlich gerne tun, läuft dabei aber Gefahr, den Eindruck zu vermitteln, als seien Ihm die tatsächlichen Ursachen des Phänomens "Wirtschaftswachstum" gar nicht bekannt.
> Ich kann nun hier aus zeitlichen Gründen nicht alle Werke, die sich mit
> dem Zufallsprinzip - vor allem in der Ökonomie - auseinandergesetzt haben,
> aufzählen.
>
> Stellvertretend also nur 2 Werke
Ich kann die beiden Werke (aus zeitlichen Gründen) natürlich nicht jetzt auf die Schnelle durchlesen, habe aber auch so eine gut begründete Vermutung, wie die Jungs auf die Idee vom "zufälligen Wirtschaftswachstum" gekommen sind, und würde diese Vermutung hier mal kurz kundtun:
Die Makroökonomen haben 250 Jahre lang versucht, das Phänomen "Wirtschaftswachstum" innerhalb der herkömmlichen (nicht-debitistischen/nicht-eigentumsökonomischen) Wirtschaftstheorien schlüssig zu erklären und zu verstehen, und sie sind 250 Jahre lang daran gescheitert. Das liegt ganz einfach daran, dass diese herkömmlichen Wirtschaftstheorien falsch sind und von daher ungeeignet, die tatsächlich beobachtbaren Phänomene zu erklären. Nun müssen Makroökonomen aber auch irgendwie ihren Lebensunterhalt verdienen, und dazu müssen sie Werke produzieren, Forschungsergebnisse, Bücher. Vor diesem Hintergrund sind nach 250 Jahren reiner Frustration beim Thema Wirtschaftswachstum nun halt ein paar Kollegen auf die Idee gekommen, einfach ein bisschen Literatur über "Wachstum durch Zufall" anzufertigen.
Denn wenn ich von der These, dass ökonomische Phänomene doch irgendwie mit Nutzung oder Tausch von Gütern ursächlich zusammenhängen müssen, trotz all ihrer Unzulänglichkeit nicht abrücken kann oder will, dann werde ich nicht in der Lage sein, Phänomene wie Konjunkturzyklen oder Wachstumstrends zu erklären, sondern werde gezwungen sein, sie für zufällige Phänomene zu halten. Denn dass diese ökonomischen Phänomene existieren, ist wohl schwer zu leugnen. Da fällt ein bisschen eloquentes Bla über's Zufallsprinzip dann doch deutlich leichter. Noch leichter und vor allem erkenntnisreicher wäre es allerdings, einfach ein bisschen Heinsohn oder DGF zu lesen. Da steht nämlich drin, wie Wirtschaft entsteht, und warum die dann automatisch wachsen muss und immer wächst.
Das Menschenkind grüßt.
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