- Das schwarze Netz der Neu-Ministerin - 007, 30.11.2009, 19:50
- Überschneidet sich etwas mit tradi, sorry - 007, 30.11.2009, 19:56
- Prima Zusammenstellung. Danke ! (oT) - tradi, 30.11.2009, 20:06
- Don't solve problems, seek opportunities. Konsequent umgesetzt. Respekt. (oT) - Philip Marlowe, 30.11.2009, 21:50
- Noch bevor ich Deinen Beitrag fertig - Jeanna, 30.11.2009, 23:01
- Danke (wenig Text) - Spartakus, 01.12.2009, 05:23
- Das muss man m.E. präzisieren - Michael Krause, 01.12.2009, 10:47
- Doktorarbeit und Ärger mit der Presse - Barbara, 29.12.2009, 23:58
- Wieder einmal White & Case ... - 007, 30.12.2009, 11:06
- Überschneidet sich etwas mit tradi, sorry - 007, 30.11.2009, 19:56
Das schwarze Netz der Neu-Ministerin
Neu-Ministerin Dr. Kristina Köhler ist zufälligerweise Lebensgefährtin von Dr. Ole Schröder, dieser wiederum zufälligerweise seit diesem Jahr Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren und zufälligerweise Partner der US-Wirtschaftskanzlei White & Case, welche zufälligerweise nebst den Anwaltskanzleien Freshfield & Friends und Hengeler bevorzugt Ministeriums- bzw. SOFFIN-Aufträge erhalten.
Wie wir alle inzwischen wissen, werden schon die Vorschläge für die Politik zur Bewältigung der Finanzkrise von Bankern oder Bankenlobbyisten oder Experten für Finanzaufsicht bzw. alles in Personalunion erarbeitet, bevor es dann die Politik als alternativlos verkündet: Ein besonders großer Zufall ist es dann, wenn die White & Case Dependence Hamburg, berufliche Heimat von Dr. Ole Schröder, zuletzt vor Ort in Hamburg in Sachen Restrukturierung der Landesbank HSH unterwegs ist. Vorher zufällig auch schon bei der West-LB.
Aber auch schon mal Stimmung gegen Guttenberg-Kritiker machend.
Ganz schön viele Zufälle ...
Aber zurück zur Neu-Ministerin, der besondere Hilfe zugedacht wurde: Die Doktorarbeit fiel ihr praktisch vor die Füsse, wie die SZ findet: "Gerechtigkeit als Gleichheit? Eine empirische Analyse der objektiven und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten". Ins Deutsche übersetzt: Köhler hat untersucht, ob und inwieweit die Wertevorstellungen von Bundestagsabgeordneten der CDU mit denen der CDU-Mitglieder übereinstimmen.
Ein besonders anspruchsvolles Thema, vor allem, wenn Parteifreund Pofalla den Zugriff auf die CDU-Mitgliederdatenbank ermöglicht und Mitarbeiter im Konrad-Adenauer-Haus nicht nur die repräsentative Stichprobe gezogen, sondern auch noch die Fragebögen verschickt haben. Selbstverständlich hat auch noch der wissenschaftliche Mitarbeiter ihres Doktorvaters Fragebögen an die CDU-Mitglieder und CDU-Bundestagsabgeordneten gestaltet, die Daten aus den Fragebögen in den Computer eingegeben und die Dissertation komplett layoutet und formatiert.
Das alles passt in die ehrenwerte Gesellschaft, in der wir uns heute alle befinden.
Erinnert mich ein wenig an größere Zufälle...
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