- GESAMTE deutsche Goldreserven in N.Y.C. - FrankDoom, 16.08.2009, 12:04
- Das ist aber wirklich keine Weltneuheit (oT) - SchlauFuchs, 16.08.2009, 13:35
- So lange man die ganzen Schreiberlinge auf der Lohnliste stehen hat geht alles seinen Weg (oT) - DcMontain, 16.08.2009, 14:32
- nur 80 Tonnen in Frankfurt und Peer der Bär - IanSobiesky, 16.08.2009, 16:44
- abartige Goldpraktiken der Bundesbank tauchen im Geschäftsbericht 1999 auf - paranoia, 16.08.2009, 20:30
- Für mich wäre die Hauptfrage: - DcMontain, 16.08.2009, 21:27
- Wie ich schon damals geschrieben habe (mT) - DT, 16.08.2009, 22:26
- schön, dass nichts verliehen ist, aber - SMK, 16.08.2009, 22:47
- Hoffentlich triffst Du Axel W. irgendwann noch einmal für die Folgefrage nach dem Ursprungs der Goldforderungen (oT) - paranoia, 16.08.2009, 23:00
- abartige Goldpraktiken der Bundesbank tauchen im Geschäftsbericht 1999 auf - paranoia, 16.08.2009, 20:30
abartige Goldpraktiken der Bundesbank tauchen im Geschäftsbericht 1999 auf
Im Geschäftsbericht von 1999 steht im Gegensatz zum Vorjahr statt "Gold" nun "Gold" und "Goldforderungen" (S.174). Diese unbedeutende Marginalie wird dann auf Seite 182 wie folgt kommentiert:
Die Bundesbank hält 112 Mio Unzen Feingold (ozf). Die Bewertung des
Goldes erfolgt zum Marktpreis am Jahresende (1 ozf = 289,518 Euro).
Außer der Goldübertragung an die EZB Anfang Januar 1999 in Höhe von
7 Mio ozf sind in 1999 keine weiteren Goldveränderungen zu verzeichnen.
Wie wir alle wissen, sind Goldforderungen und Gold fast dasselbe, deswegen muß man auch zu der Bilanzposition nichts erläutern.
Leider habe ich gerade keinen Langfristchart zur Hand. Vielleicht gab es ja im betreffenden Jahr irgendwelche Auffälligkeiten am Spotmarkt?
Hier gibt es die Geschäftsberichte:
http://www.bundesbank.de/volkswirtschaft/vo_geschaeftsbericht.php
> "Die Deutsche Bundesbank hält einen großen Teil ihrer Goldbestände in
> eigenen Tresoren im Inland.
Unter dem "Goldbestand" muß man nicht unbedingt Goldforderungen verstehen...
Lagerbestände sind ja nur die Bestände, die man wirklich da hat und liefern kann, und nicht das, was der Lieferant morgen zu liefern gedenkt...
Sollte nun der überwiegende Teil der Goldreserven verliehen sein, dann ist es auch nicht gelogen zu sagen, das der größte Teil der Reserven in Frankfurt liegt. Falls der oder die Entleiher das Gold abtransportiert haben, kann man ja nun ehrlicherweise auch nicht mehr sagen, wo das Gold denn letzlich liegt.
Gruß
paranoia
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