- GESAMTE deutsche Goldreserven in N.Y.C. - FrankDoom, 16.08.2009, 12:04
- Das ist aber wirklich keine Weltneuheit (oT) - SchlauFuchs, 16.08.2009, 13:35
- So lange man die ganzen Schreiberlinge auf der Lohnliste stehen hat geht alles seinen Weg (oT) - DcMontain, 16.08.2009, 14:32
- nur 80 Tonnen in Frankfurt und Peer der Bär - IanSobiesky, 16.08.2009, 16:44
- abartige Goldpraktiken der Bundesbank tauchen im Geschäftsbericht 1999 auf - paranoia, 16.08.2009, 20:30
- Für mich wäre die Hauptfrage: - DcMontain, 16.08.2009, 21:27
- Wie ich schon damals geschrieben habe (mT) - DT, 16.08.2009, 22:26
- schön, dass nichts verliehen ist, aber - SMK, 16.08.2009, 22:47
- Hoffentlich triffst Du Axel W. irgendwann noch einmal für die Folgefrage nach dem Ursprungs der Goldforderungen (oT) - paranoia, 16.08.2009, 23:00
- abartige Goldpraktiken der Bundesbank tauchen im Geschäftsbericht 1999 auf - paranoia, 16.08.2009, 20:30
nur 80 Tonnen in Frankfurt und Peer der Bär
> Wie könnte es auch anders sein; die Amis haben rein vorsorglich das
> gesamte deutsche Gold bei sich gebunkert und wahrscheinlich schon
> längst verzockt. Oder um es anders auszurücken: Die Amis haben das
> gesamte deutsche Gold gestohlen!
>
> MM-News-Link
Die Leihgeschäfte der Bundesbank
1992 veröffentlichte Marsh sein Buch "Die Bundesbank - Geschäfte mit der Macht", bis heute ein Standardwerk. Auf Seite 82 erfahren wir folgendes über die damaligen 3701 Tonnen bzw. knapp 300 000 Barren à 12,5 kg: "Unter den führenden Zentralbanken mit Goldbesitz ist die Bundesbank die einzige, die nur einen kleinen Teil ihrer Goldbarren auf eigenem Gelände aufbewahrt. In den Tresorräumen in Frankfurt liegen nur etwa 80 Tonnen, d.h. knapp über 2% des Gesamtgoldes. Der Rest ist auf die Tresore anderer Zentralbanken, der Federal Reserve Bank in New York, der Bank of England und zu einem kleineren Teil auch der Banque de France verteilt."
Berlin verheimlicht, wo die Reserven liegen
Als der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann von der Bundesregierung wissen wollte, wo sich das Gold der Bundesbank befindet, erhielt er am 22. August 2002 folgende Antwort:
"Die Deutsche Bundesbank hält einen großen Teil ihrer Goldbestände in eigenen Tresoren im Inland. Sie läßt allerdings auch Goldbestände an wichtigen Goldhandelsplätzen wie z.B. London von den dort ansässigen Zentralbanken, z.B. die Bank of England, verwahren. Dies hat sich historisch und marktbedingt so ergeben, weil die Deutsche Bundesbank das Gold an diesen Handelsplätzen übertragen bekam. Es macht aber auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen Sinn, solange die Lagerung dort kostengünstiger ist als der Transport nach Deutschland und der Bau zusätzlicher Tresoranlagen."
Eine Antwort, von der im wesentlichen nichts stimmt. Alle Insider, mit denen G&M sprach, haben keinen Zweifel daran, daß der allergrößte Teil der deutschen Goldreserven in den USA liegt. Und zwar nicht in Fort Knox, wie oft kolportiert wird, sondern im Keller der Federal Reserve Bank in New York, also unter dem Straßenpflaster von Manhattan. Wenn wirklich ein "großer Teil" des deutschen Goldes in inländischen Tresoren läge, wie Dr. Hendricks behauptet, dann wäre dies eine, bisher unbemerkte, Sensation.
Offiziell hat die Bundesbank zur Lagerung des Goldes nie Angaben gemacht. Sie hat freilich einmal aus dem Nähkästchen geplaudert, und zwar gegenüber David Marsh, der von 1986 bis 1991 die ein-flußreichste Wirtschaftszeitung Europas, die Financial Times, in Deutschland als Korrespondent vertrat. Daß Marsh immer eine Vorzugsbehandlung genoß, erklärt sich daraus, daß die Bundesbank bei der Pflege ihres Mythos auf niemanden mehr angewiesen war als auf ausländische Blätter vom Kaliber der Financial Times.
http://www.goldseiten.de/modules/news/print.php?storyid=4
http://www.google.com/search?client=opera&rls=de&q=80+tonnen+gopld+frankfurt&sourceid=opera&ie=utf-8&oe=utf-8
Peer der Bär tourt gerade durch die Republik, um sich als Finanzminister zu verabschieden und bei seinen Genossen noch ein letztesmal Beifall einzusammeln.
Diese Woche besuchte ich solch eine Veranstaltung und fragte den ausscheidenden Minister auf seinem Sofa:
"Sehr geehrter Herr Finanzminister, ich moechte Ihnen gerne eine unangenehme Frage stellen, der schon Ihre Vorgaenger immer ausgewichen sind:
1) Wo lagern die deutschen Goldreserven?
2) Koennen Sie sich als Finanzminister dafuer verbuergen, dass die Bundesrepublik jederzeit Zugriff auf dieses Gold hat und dieses nicht im Rahmen der aktuellen FInanzkrise durch Verleihgeschaefte etc unwiederbringlich verloren ist?"
Obwohl ich mir meine Frage schon so zurechtgelegt zu haben glaubte, dass er NICHT elegant ausweichen kann, zeigte er doch als Politiker seine brilliant beherrschte Kunst, viel zu reden und nichts zu sagen und dabei vor seinen Genossen glaenzend dazustehen:
Peer der Bär:
"...ich kann Ihnen nun im Moment gerade nicht sagen, in welchem Tresor das deutsche Gold lagert... selbst wenn ich es wuesste, wuerde ich es nicht ausgerechnet Ihnen sagen" (Klatscher und Beifall der Genossen !! Das SPD Publikum FREUTE sich regelrecht ueber diese Aussage, dass es Beifall klatschte! Die SPD-Schafe klatschten Beifall auf dem Weg zur Schlachtbank Wie toll, dass der Finanzminister nicht weiss, wo der deutsche Goldschatz ist!)
"...ich weiss nicht, welche Journalisten hier im Saal sitzen... wenn ich nur ein FALSCHES WORT zu den Goldreserven sage, steht es morgen in SOO grossen Lettern auf Seite 1 der Boulevardpresse... ausserdem muessen wir wissen, dass die Bundesregierung gar keinen Zugriff auf das Gold hat, sondern nur die unabhaengige Bundesbank, die ueber die EZB internationale Vereinbarungen getroffen hat, das Gold nur in begrenzten Chargen zu verkaufen, damit DER GOLDPREIS STABIL BLEIBT (sic!)"
Das war Peer der Bär live diese Woche.
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